Fest: Viel Kreativität zum besonderen Anlass

Muttertag: Uhrenund Gießkannen

  • Herbesthal

 

In der Gemeindeschule Herbesthal herrschte in den letzten Tagen großes Treiben: Es wurde gebastelt, gemalt, Gedichte gelernt, verpackt. Aber was hat es damit auf sich? Zwei Schülerinnen haben am Freitag, 12. Mai, gegen Mittag in ein paar Klassen geguckt, was sie für diesen besonderen Tag vorbereitet haben. Muttertag steht vor der Tür!

 

Von Asija Kujovic und Louise Classens

 

Hier werden auch einige Projekte der deutschsprachigen Abteilung zeigen. Im sechsten Schuljahr haben die Kinder eine Filztasche selbst genäht. Das fünfte hat uns ein wunderschönes Bild gestaltet. Es zeigt ein Herz , das aus gestanzten Schmetterlingen geformt wurde. Das vierte und das dritte Schuljahr zeigt stolz ein Foto in Schwarz-Weiß, das jedes Kind mit einem Pinsel in der Hand zeigt. Es sieht so aus, als ob sie einen Regenbogen in den Himmel malen würden. Im zweiten Schuljahr zeigen sie uns ein Foto, auf dem jedes einzelne Kind zu einem Schmetterling wurde. Das erste Schuljahr malte in bunten Farben eine Hand auf einen Karton, diese wurde dann ausgeschnitten und ein Pfeifenreiniger dran geklebt, damit es wie eine Blume aussieht. Die Kinder des ersten, zweiten und dritten Kindergartens schenken ihrer Mutter das Foto eines jeden Kindes, auf das es ein Küsschen mit fliegenden Herzchen schickt.

 

In der französischsprachigen Abteilung hat das sechste Schuljahr ein Armband für die Mütter aus Perlen zusammengestellt. Das fünfte Schuljahr bastelte eine Kette aus Perlen. Das vierte und dritte Schuljahr verschenkt ein dekoriertes Marmeladenglas mit ganz vielen Herzensbotschaften drin. Das zweite und erste Schuljahr erschuf eine Karte mit zwei Fingerspuren, die so angelegt wurden, dass sie ein Herz bilden, sowie einen Fotoklipp aus einem wunderschönen Herzen. Die Kinder des dritten Kindergartens erstellten eine Uhr, deren Hintergrund sie selber gemalt haben. Die Kinder des ersten und zweiten Kindergartens verschenkten eine selbst gepflanzte Blume sowie eine selbst bemalte Gießkanne.
Auf die Frage hin, wie den Kindern das Muttertagsgeschenk gefalle, sagten alle - bis auf eine Ausnahme – gut. Sie würden sich freuen, das Geschenk am besagten Sonntag der Mutter zu überreichen.


Freizeit: Pferdekontakt ist für Kinder mit körperlichen Einschränkungen sehr gut geeignet

Reiten macht stark

Sarah Raisin (rechts) berichtet, dass das Pferd eine besondere Wirkung auf die Kinder ausübt, da es sie auf natürliche Art und Weise motiviert.
Sarah Raisin (rechts) berichtet, dass das Pferd eine besondere Wirkung auf die Kinder ausübt, da es sie auf natürliche Art und Weise motiviert.
  • Hauset

 

Reiten ist für Kinder mit körperlichen Einschränkungen sehr gut geeignet, denn sie überwinden damit ihre Ängste und stärken ihr Selbstbewusstsein.

 

Von Neele Guske

 

Die Kinder lernen, die Möglichkeiten ihres Körpers anders wahrzunehmen. Abgesehen davon wird ihre Muskulatur und Haltung verbessert und ihre Koordination ebenfalls. .Im Vordergrund steht aber nicht das Erlernen des Reitens, sondern, die persönliche Entwicklung des Kindes. Die Wahrnehmung, der Verstand, die Sprache und das soziale Verhalten entwickelt sich. Beim Reiten kann es lernen, Verantwortung zu übernehmen.

 

Das Wichtigste ist, dass die Kinder mit körperlichen Einschränkungen Spaß beim Reiten haben und sich in der Umgebung des Pferdes wohlfühlen.

 

Es müssen auch bestimmte Pferde sein, denn sie dürfen nicht schnell scheuen und sie müssen ausgeglichen sein. Die Gesundheit des Pferdes muss einwandfrei sein, es muss auch korrekt ausgebildet sein. Die Tiere müssen auch an schwierige Situationen oder ungewöhnliche Dingen gewöhnt werden und brauchen ein artgerechtes Umfeld.

 

Sarah Raisin führt Reiten für körperlich beeinträchtigte Kinder in der Förderschule des ZFP Eupen durch. Sie berichtet, dass das Pferd eine besondere Wirkung auf die Kinder ausübt, da es sie auf natürliche Art und Weise motiviert. Spaß und Freude macht ihr an ihrer Arbeit das Strahlen in den Augen der Kinder, wenn sie persönliche Erfolgsmomente erleben und eine Beziehung zu ihrem Pferd aufbauen. Wenn die Kinder die Pferde als ihre Partner ansehen, dann weiß Sarah Raisin, dass sie und das Pferd ihre Arbeit gut gemacht haben.

 

Ganz konkret besteht ihre Arbeit darin, dass sie die Kinder schon im Schulbus auf dem Weg zur Reithalle begleitet und dann bereiten sie vor Ort das Material vor. Es wird immer im Team mit weiteren Fachkräften gearbeitet. Nachdem sie alles vorbereitet haben, begrüßen und putzen sie die Pferde. Beim Putzen erfahren sie Informationen über das Pferd und deren Verhalten. Abhängig von der Beeinträchtigung, des Förderziels und der Fördergruppe wird das Programm zusammengestellt. Sie voltigieren, reiten einen Parcours selbstständig, machen einen Ausritt, führen ein Pferd am Boden, lernen die Pferdesprache zu deuten oder werden im Rahmen einer Spielsituation mit dem Pferd geführt und lernen sich über Sprache oder anderen Kommunikationsmöglichkeiten mitzuteilen. Alle Kinder reiten schritt, je nach Beeinträchtigung aber auch Trab oder Galopp. Die verschiedenen Gangarten können sich positiv auf das Verhalten, die Sprache, die Körperwahrnehmung und Gefühle des Kindes auswirken. Um so ein Angebot zu gestalten, muss man ein entsprechendes Studium erfolgreich abgeschlossen haben, sowie eine fundierte Reiter- und Trainerausbildung. Anschließend folgt eine Ausbildung speziell für die Arbeit mit Pferden im reittherapeutischen Bereich, wie diese beispielsweise über das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten angeboten wird. Sarah Raisin ist ausgebildete Reit- und Voltigierpädagogin und bietet die heilpädagogische Förderung mit dem Pferd im Zentrum für Förderpädagogik Eupen für Kinder mit und ohne körperliche Beeinträchtigung an. Das allerwichtigste für sie ist aber, dass die Kinder mit körperlichen Einschränkungen Spaß beim Reiten haben und sich in der Umgebung des Pferdes wohlfühlen.


Freizeit: Vertrauen ist beim Reiten sehr wichtig

Reiten bedeutet mehr als auf einem Pferd sitzen

Von Lyn und Angelina

 

Das Reiten bedeutet nicht nur auf dem Pferd sitzen, sondern man baut auch eine Verbindung zum Pferd auf. Das Vertrauen beim Reiten ist sehr wichtig. Aber zum Reiten gehören nicht nur die schönen Dinge, sondern auch das Ausmisten der Ställe. Das Vertrauen zwischen Pferd und Reiter ist sehr wichtig, denn wenn man Angst hat, merkt das Pferd das. Man sagt: „Das Pferd ist wie ein Spiegel deiner Seele.“

 

  • Hallo, mein Name ist Lyn und ich reite in Recht im Verein St. Eligius. Ich habe eine Reitbeteiligung. Das Pferd, das ich pflege, heißt Magic. Ich fahre 3-4-mal in der Woche zu ihm und springe manchmal 60 cm.

 

  • Hallo, mein Name ist Angelina und ich reite nicht in einem Verein, sondern ich gehe ab und zu bei meinen Cousinen reiten. Sie haben zwei Haflinger. Ein Pferd ist sehr teuer, deswegen ist es nicht so einfach, eins zu kaufen. Man braucht zusätzlich Halfter, Strick, Schabracken,... und der Hufschmied muss auch kommen. Man ist ungefähr zwei bis zweieinhalb Stunden im Stall. Man muss nicht jeden Tag den Stall ausmisten, aber reiten und die Pflege kann schon etwas dauern.

Projekt: Alles rund um Zeitung

Es zischt in St.Vith

  • St.Vith

 

Von Zoé und Emmanuelle

 

Das sechste Schuljahr der K.A St.Vith hat auch am Zischprojekt teilgenommen und hat per Post jeden Tag das GrenzEcho bekommen. Dabei haben die Schüler Artikel bearbeitet und in ihr Lesetagebuch eingeschrieben. Für Muttertag wollten wir einen Korb aus dem GrenzEcho basteln. Leider hat es nicht so gut geklappt. Dann sollten wir auch ein Plakat über ein Thema gestalten und es vorstellen. Wir haben gelernt, wie alles auf der Titelseite heißt. Oben wo GrenzEcho steht, ist der Zeitungskopf, da drunter sieht man in klein, den Preis und das Datum. Das größte Foto auf der Titelseite heißt Aufmacherfoto. Unter dem Foto ist der Aufmachertext, danach folgen die Meldungen. Auf der linken Seite sind meistens kleine Abschnitte, die darunter stehende Nummer ist der Seitenverweis. Rubriken haben einen festen Platz in der Zeitung und sind z. B. „kurz notiert„ oder „Hintergrund“. Die Schlagzeile, nennt man die Überschrift eines Artikels.

 

Der Leser sollte z.B. wissen, wer an einem Unfall beteiligt war, wo es passiert ist und warum es dazu gekommen ist.

 

Wir haben einen Test gemacht über die ganzen Einteilungen der Zeitung. Ab einen Tag gibt es keine Zeitung mehr und alles ist wieder normal.

 

HINTERGRUND

W-Fragen: In Artikeln werden sogenannte W-Fragen beantwortet. Sie lauten: Was? Wer? Wo? Wann? Wie? Warum? Woher?


Tierwelt: Weizen- und glutenfreies Trockenfutter - Gesundes für die Vierbeiner

Ein neues Geschäft in Raeren

  • Raeren

 

In der Unteren Rottstraße 10 in Raeren gibt es seit dem 21. September 2016 ein Geschäft. Es heißt Alexa’s Futterecke. Dort kann man spezielles Hundefutter kaufen.

 

Von Nanya, Eva, Emilie (Klasse 4A, Gemeindeschule Raeren)

 

Es kann nicht jedes Geschäft so groß anfangen, wie zum Beispiel der Aldi, denn jedes Geschäft muss klein anfangen. In Alexa‘s Geschäft gibt es nur weizen- und glutenfreies Trockenfutter.

 

Alexa kann so auf Allergiker eingehen, weil immer nur ein Singleprotein (das heißt ein Fleischprotein) im Futter ist. Es ist ohne Soja Proteine, und bei Alexa’s Futterecke gibt es nur natürliche Kauartikel ohne Konservierungsstoffe und Nassfutter. Sie findet das wichtig, weil es so wie bei uns Menschen auch bei den Hunden immer mehr Allergiker gibt. Das Geschäft befindet sich in der Garage am Haus in der unteren Rottstraße 10, wo man privat klingelt. Es gibt sogar gratis Futterproben.

 

Alexa hat sich vor vier Jahren eine Hündin gekauft, sie heißt Jazz. Das Supermarktfutter kommt bei der Züchterin (von der sie den Hund hat) und bei Alexa nicht in Frage, weil Jazz eine Bordeaux-Dogge ist und diese Hunderasse eine empfindliche Hunderasse ist. Das Futter bekommt Alexa von der Züchterin.
Katzennass- und Trockenfutter gibt es auch ab dem 1. Juni, welches auch weizen- und glutenfrei ist. Für ein kleines Geschäft gibt es sehr viel Auswahl.


Gesundheit: Strengere Altersbeschränkungen in den Läden gefordert

Skandal um Energiedrinks

Das Problem rund um den Energiegetränkeskandal sind auch die Getränkeautomaten. Foto: dpa
Das Problem rund um den Energiegetränkeskandal sind auch die Getränkeautomaten. Foto: dpa

Viele Minderjährige, ungefähr ab dem fünften Grundschuljahr, trinken schon Energiedrinks wie Monster, Red-Bull oder Ähnliches. Das kann aber Folgen haben.

 

Von Leon, Paul und Noah

 

Sie gehen meistens heimlich, ohne Erlaubnis der Eltern in Geschäfte oder zu Automaten und kaufen sich Energiedrinks. Die meisten, die sich heimlich Energiedrinks kaufen, sind Kinder, die durch die Stadt gehen. Dies sind meistens die „Buskinder“. Sie nehmen sich Geld von Zuhause mit, um sich Energiedrinks zu kaufen. Als Lösung schlägt man vor, dass die Läden strengere Altersbeschränkungen vorgeben und die Ausweise gezeigt werden sollen. Allerdings werden nicht alle Ladenbesitzer darauf eingehen. Das Problem sind auch die Automaten, dafür hat man noch keine Lösung gefunden.

 

HINTERGRUND

Ein 16-Jähriger ist im US-Bundesstaat South Carolina an den Folgen einer Überdosis Koffein gestorben. Der Teenager sei im Unterricht in der Stadt Chapin zusammengebrochen, nachdem er innerhalb von zwei Stunden drei koffeinhaltige Getränke zu sich genommen habe - einen Milchkaffee, eine Zitronenlimonade mit hohem Koffeingehalt und einen Energy-Drink. Die große Menge an Koffein in so kurzer Zeit habe mit hoher Wahrscheinlichkeit Herzrhythmusstörungen ausgelöst, an denen der Junge dann starb. (dpa)


Unterhaltung

Witz des Tages

Von Giulia, Ayub, Rachel und Yannick


Fußball

Ein Tag mit den Jungfohlen der Borussia

Von Ibrahim Digberekou

 

Das Training der Kinder wird sehr gefördert, denn all diese Kinder wollen mal im Borussia Park spielen. Sie trainieren vier bis fünfmal die Woche und haben dazu am Wochenende noch ein Spiel oder ein Turnier. Das heißt, für sie, dass sie nicht so viel Freizeit haben wie andere Kinder ihres Alters. Aber wie sagt das Sprichwort „Ohne Fleiß, kein Preis“. Die Jungfohlen der Borussia versuchen sehr viele Testspiele zu spielen, um dem Gegner immer einen Schritt voraus zu sein. Sie sind zwar noch Kinder, sind aber in keinster Weise gegen ihren Willen auf dem Platz. Sie wollen da stehen, wo sie stehen und dafür muss jeder von ihnen seine Leistungen zeigen. Wenn die Trainer sehen, dass die Kinder irgendwie Schwierigkeiten (schulisch, familiäre,..) haben, versuchen sie immer einzugreifen, um diese schnellstmöglich vom Tisch zu haben. Die Spieler der U12 haben aber vor allem viel Spaß am Fußball und das ist das Wichtigste.


Gesellschaft

Monatshoroskop von Schülernfür Schüler

Mit dem Thema Horoskope beschäftigten wir uns intensiver und so erfanden wir eins für euch.

 

Von Dilay, Jenny, Cédric und Marlon

 

Widder 21.03-20.04
Einer deiner Wünsche wird in Erfüllung gehen.

Stier 21.04-20.05
Wenn du dich anstrengst, kannst du alles schaffen!

Zwilling 12.05-21.06
Lebe nicht in der Vergangenheit, das Leben erwartet dich!

Krebs 22.06-22.07
Sei offen zu anderen und du wirst respektiert!

Löwe 23.07-23.08
Pass auf, auch ein König kann stürzen!

Jungfrau 24.08-23.09
Denke nicht nur an deine Sorgen! Das Leben ist noch lang.

Waage 24.09-23.10
Du wirst in Liebe und Freude gewogen.

Skorpion 24.10-22.11
Dein Gift ist stark, aber deine Liebe ist stärker.

Schütze 23.11-21.12
Schütze die Deinen und du wirst ein glückliches Leben führen.

Steinbock 22.12-20.01
Das Leben ist voller Hindernisse. Stolpern ist okay, Hauptsache du stehst wieder auf.

Wassermann 21.01-19.02
Verzweifle nicht, deine Liebe ist nahe.

Fisch20.02-20.03
Sehr bald wirst du einen guten Fang machen.


Unterricht: Technischer und berufsbildender Unterricht - Verschiedenste Abteilungen

Schüler des RSI besuchen die SGU

Ein paar Schüler des RSI waren in der Städtischen Grundschule Unterstadt und haben dort u. a. eine Einladung zum Tag der offenen Türe ihrer Schule ausgesprochen (Foto: Tag der offenen Tür RSI).
Ein paar Schüler des RSI waren in der Städtischen Grundschule Unterstadt und haben dort u. a. eine Einladung zum Tag der offenen Türe ihrer Schule ausgesprochen (Foto: Tag der offenen Tür RSI).
  • Eupen

 

Von Romeo und Diyar,
Yannick und Nora

 

Am 14. April 2017 kamen Schüler des RSI in unsere Klasse. Zuerst zeigten sie uns einen kleinen Film über ihre Schule. Danach stellten sie die verschiedenen Abteilungen vor: Kosmetik-, Krankenpflege-, Schreiner-, Informatik-, Koch-, Kunst-, Büro-, Wirtschaft-, Elektronik- und noch einige Abteilungen mehr. Die Kochschüler hatten sogar kleine Snacks vorbereitet. Zum Abschluss des interessanten Nachmittages bekamen wir eine Einladung zum „Tag der offenen Tür“ und einen Locher geschenkt. Yannick und Nora interviewten im Namen der Klasse zwei Schüler und eine Lehrerin des RSI:


Yannick: Wieso hast du dich für das RSI entschieden?
Schüler 1 des RSI: Ich habe mich für das RSI entschieden, weil die Wirtschaftsabteilung, die ich besuche, sehr interessant ist. Wir haben außer Wirtschaft auch Recht und Handelswesen, alles, was man braucht. Die Lehrer passen ihren Unterricht immer den Schülern an. Das ist sehr gut.

 

Schüler 2 des RSI: Ich habe mich für das RSI entschieden, weil es dort ganz spezifische Abteilungen gibt. Jeder kann aussuchen, was er machen will und sich auf später vorbereiten. Das haben andere allgemeinbildende Schulen nicht.

 

Yannick: Haben sich deine Vorstellungen vom RSI erfüllt?
Schüler: Am Anfang hatte ich Bedenken, dass ich mit den Leuten der B-Abteilung Schwierigkeiten bekäme, aber so war es nicht. Ich bin froh, dass ich Schüler am RSI sein darf.


Nora: Wie gestalten die Lehrer den Unterricht?
Schüler des RSI: Der Unterricht bietet viel Abwechslung. Du sitzt nicht nur an deinem Platz und liest, schreibst oder hörst zu, du nimmst aktiv teil. Im Mediengestaltungsunterricht zum Beispiel drehen wir auch Filme, machen Bilder oder schreiben Artikel. Es gibt also viel Abwechslung.


Nora: Wie sind die Klassen eingerichtet?
Schüler des RSI: Das ist unterschiedlich. In einigen Unterrichten sitzen wir in U-Form, damit wir besser miteinander reden können, das ist meistens bei den Sprachunterrichten; bei anderen Unterrichten sitzen wir in Reihenformen, um besser aufpassen zu können. Es gibt aber auch Werkstätten.


Nora: Welche Abteilungen gibt es im RSI?
Lehrperson des RSI: Der Unterricht teilt sich in zwei verschiedene Richtungen auf: den technischen und den berufsbildenden Unterricht. Es gibt jeweils viele verschiedene Studienrichtungen. Beispiele für den technischen Unterricht: Mediengestaltung und moderne Sprachen, Kunst, Betriebswirtschaft. Beispiele für den berufsbildenden Unterricht: Bürowesen, Hotelgewerbe, Familienhelfer, Bauschreiner.


Yannick: Müssen die Schüler auch eine Endarbeit schreiben?
Lehrperson des RSI: Ja, sie müssen eine große Endarbeit schreiben. Diese Arbeit ist der Befähigungsnachweis, auch als Qualifikation bezeichnet. Diese große Abschlussprüfung besteht aus einer schriftlichen Arbeit und einem Produkt oder gezeichneten Plänen. Diese Arbeit muss vor einer Jury präsentiert werden. Bestehen sie diese Prüfung, haben sie ihren Befähigungsnachweis bestanden.Die Schüler am RSI machen gleichzeitig das Abitur und eine Berufsausbildung. Wenn der Schüler in einem Jahr die Qualifikation und das Abitur besteht, so hat er gleichzeitig die beiden Abschlüsse.


Yannick: Gibt es auch außerordentliche Projekte, wie zum Beispiel Schüleraustausch?
Lehrperson des RSI: Es gibt viele Austauschprojekte über Erasmus. Die Schüler können auch im Abiturjahr über mehrere Wochen ein Praktikum im Ausland absolvieren (Frankreich, Lettland, Finnland, GB). So können sie auch etwas Berufspraxis erlernen.


Ausflug: Schüler der SGU fühlen dem EU-Abgeordneten Pascal Arimont auf den Zahn - Besuch im Museum

SGU im Europaparlament

Der EU-Abgeordnete Pascal Arimont steht Rede und Antwort.
Der EU-Abgeordnete Pascal Arimont steht Rede und Antwort.
  • Eupen/Brüssel

 

Unsere Lehrer wollen unser Projekt Radio SGU international machen. Da die EU internationale Projekte unterstützt, hat der Europaabgeordnete Pascal Arimont uns zu seinem
Arbeitsplatz eingeladen.

 

Von Nora und Fynn

 

Am 24. April war es so weit. Wir trafen uns um 8:30 Uhr auf dem Schulhof und wollten gemeinsam zum Bus. Doch Huch! Was war das?! Vor uns stand kein normaler Bus, sondern der K.A.S. Eupen-Bus. Der Bus ist von innen sehr luxuriös eingerichtet und hat ein Leergewicht von 13,5 Tonnen. Bei der Hinfahrt saß ich neben Alica, wir haben zuerst „Stadt, Land, Fluss“ gespielt und dann beschäftigten wir uns mit einem Witz-Quiz.

 

Auf dem Weg zu Pascal Arimont staunten wir über das prächtige Gebäude.

 

„Endlich angekommen!“, dachten wir, als wir vor dem Parlament standen. Das Parlament war riesig. Und vor ihm standen sehr viele Leute, keine Ahnung, ob das Angestellte oder Besucher waren. Während wir in der Schlange standen, fiel uns auf, dass vor dem Parlament ein Stück von der Berliner-Mauer steht. Um reinzukommen, mussten wir unsere Mäntel, Schals und Rucksäcke auf ein Laufband legen und durch ein „Tor“ gehen. Bei mir piepste es, weil ich meinen Gürtel anhatte. Aber zum Glück hielten sie mich nicht für einen Terroristen.

 

Auf dem Weg zu Pascal Arimont staunten wir noch mehr über das prächtige Gebäude. Lachen mussten wir über die Anweisung unserer Lehrerin Sylvie Dobbelstein: „Folgt dem schönen Mann!“

 

Pascal Arimont erklärte uns erst einmal, wer er ist, worin seine Arbeit besteht und was man im Parlament macht, dann gingen wir in den Eurosaal. Dort interviewten wir ihn.

 

Folgendes hat er uns erklärt:

 

  • Pascal Arimont arbeitet seit dem 1. Juli 2014 im Parlament.
  • Er macht Gesetze zusammen mit anderen EU-Abgeordneten.
  • Das Parlament hat rund 6.000 Mitarbeiter davon sind 785 Abgeordnete und fast jeder Abgeordnete hat noch drei bis sechs Mitarbeiter (Sekretäre ...)
  • Das Parlament wurde 1979 direkt gewählt.
  • Alle Abgeordneten wurden von den Bürgern gewählt.
  • Man muss als Abgeordneter über 18 Jahre alt sein, sonst darf man selbst ohne Schulabschluss Abgeordneter werden.
  • Alle fünf Jahre werden neue Abgeordnete gewählt.
  • Es werden 24 verschiedene Sprachen gesprochen.
  • Die Hauptsprache ist Englisch.


Als wir dann fertig mit dem Interview waren, durften wir in die Kantine essen gehen. In der Kantine war auf fast allem eine EU-Flagge zu sehen: Teller, Tablett ... Ich habe Vol-au-Vent mit Reis gegessen und als Dessert Mousse au Chocolat. Es war sehr lecker.

 

Zu Fuß gingen wir dann zum Museum. Dort wurden wir in kleine Sechser-Gruppen geteilt. Ich war in einer Gruppe zusammen mit Jenny, Dilay, Alica, Giulia, Soulin und Patrick Knops. Das Museum hatte verschiedene Abteilungen. Wir wollten unbedingt in die Abteilung „Gift“, doch leider hatten wir nicht die Extra-Tickets. Wir gingen aber in die Dino-Abteilung, dort standen riesige Dino-Skelette.

 

Von den Dinos aus ging es dann in eine Tier-Abteilung, dort waren viele ausgestopfte Tiere. Vor manchen Tieren erschrak ich und dadurch war ich so angespannt, dass ich mich vor einem Besucher erschrak, der um die Ecke kam.

 

Anschließend ging es in die Menschen-Abteilung. Dort gab es eine „Stresskabine“. Patrick Knops schickte uns da rein. Ich war alleine in der Kabine und es lief ein Countdown: 30-29-28-27 ... Man musste seine Hände auf einen Abdruck legen und nicht weg ziehen. 17-16-15 Zich! Aaaa! Klapp klapp! Jubel! Ich hatte es geschafft! Ich hatte die harmlose Kabine erwischt, anders als Cédric und R. Hodiamont: bei ihnen vibrierte es und es zischte Luft. Bei mir kamen nur die Geräusche und das fand ich nicht so schlimm. Man hatte nur Angst, weil man nicht wusste, was kam.
Auf dem Rückweg saß ich neben Jenny. Wir spielten mit den anderen Kindern Quartett. Es war ein sehr spannender und lehrreicher Tag.

 

Das ganze Interview gibt es bei YouTube: SGU Eupen.


Sport: Spielbericht zum Halbfinale-Rückspiel der Champions-League

Juventus Turin gegen AS Monaco

Juventus Turin steht nach einem wirklich interessanten Spiel gegen AS Monaco zum zweiten Mal im Champions-League-Finale.

 

Von Philipp Stab

 

Die Juventus-Mannschaft, in der auch der deutsche Fußballspieler Sami Khedira mitspielt, gewann gegen den französischen Tabellenführer am Dienstag (9. Mai) im Halbfinale-Rückspiel mit 2:1 und steht im Endspiel. Das heißt, Juventus spielt im Finale im Juni gegen Real Madrid.

 

Im Stadion waren sehr viele Zuschauer, die ihren Mannschaften zujubelten. Das Stadion war ganz voll. In einem schnellen Tempo wurde in der kompletten Spielzeit durchgespielt. Getroffen haben die Juve-Spieler Mario Mandzukic (in der 33. Minute) und Dani Alves (44. Minute). Die beiden haben mit ihren Toren die Hoffnung von As Monaco auf das Finalspiel zerstört.

 

Der 39-jährige Torwart Gianluigi Buffon kann damit zusammen mit seiner Mannschaft weiter vom ersten Champions-League Titel seiner Karriere träumen.

 

Als Gegenzug gelang dem 18 Jahre alten Monaco-Spieler Kylian Mbappé noch der Anschlusstreffer (69. Minute). Khedira musste leider nach zehn Minuten ausgewechselt werden. Er wurde verletzt. Wie schwer die Verletzung ist und wann er wieder fit ist, ist unklar. Die Italiener spielten nach vorne und passten am Anfang total ungenau. Dann kamen Gonzalo Higuaín und Mandzukic und dribbelten sich durch die gegnerische Mannschaft. Juventus spielte jetzt den besseren Fußball und kombinierte schnell nach vorne.

 

Mandzukics Kopfball aus kurzer Distanz konnte der Torwart von Monaco noch halten, beim Nachschuss ist das Tor dann gefallen. Kurz vor der Pause traf der Brasilianer Dani Alves mit einem starken Schuss zum 2:0. Danach waren die Juventus-Verteidiger und der Torwart Buffon kaum noch gefordert.

 

Der 39-jährige italienische Torwart kann damit zusammen mit seiner Mannschaft weiter vom ersten Champions-League Titel seiner Karriere träumen.


Freizeit: Reitstall Vieljahrhof in Hauset hat viel zu bieten

Mehr als nur ein Reitstall

Im Reitstall Vieljahrhof können Kinder und Erwachsene auf den Reitschulpferden reiten lernen. Aber nicht nur das.
Im Reitstall Vieljahrhof können Kinder und Erwachsene auf den Reitschulpferden reiten lernen. Aber nicht nur das.
  • Hauset

 

In Hauset hinter Kuhweiden und Pferdekoppeln liegt entlang der Bahnlinien der Reitstall Vieljahrhof.

 

Von Emma Schreuer

 

Hier können Kinder und Erwachsene auf den Reitschulpferden das Reiten lernen. Aber nicht nur das, es können auch Pferdeboxen für eigene Pferde gemietet werden. Die Besitzerfamilie wohnt direkt neben dem Reitstall und leitet den Hof alleine. Meistens nachmittags werden Kinder und Erwachsene von der Hofbesitzerin persönlich unterrichtet. Neben den normalen Dressurstunden kann man auch dort Springstunden nehmen. Außerdem lernen sie dort, den Pferden zu vertrauen, die Pferde zu putzen und zu pflegen. Wenn schönes Wetter ist, machen sie die Pferde fertig für den Ausritt und reiten in den nahegelegenen Wald. Der Reitstall verfügt über große Koppeln und über einen Außenreitplatz. Auf dem Reiterhof herrscht jeden Tag hoher Betrieb, da es viele Pferdebesitzer gibt, die ihre Pferde pflegen kommen um sie danach zu reiten. Außerdem kommen oft Elternpaare oder neugierige Kinder, um zu sehen wie die anderen die Pferde pflegen und reiten.

 

Alle aus der Familie packen täglich mit an. Es gibt immer was zu tun, angefangen von Pferde pflegen bis hin zum Stall ausmisten. Da sich immer mehr Kinder für den Reitsport interessieren, werden auch Reiterferien angeboten. Manchmal werden auch Turniere veranstaltet bei denen es immer viele Teilnehmer und Zuschauer gibt. Der Vieljahrhof freut sich über jede neue Person, die das Reiten lernen möchte.


Schule: Schüler durften ein Atelier aussuchen - Trapez , Akrobatik, Jonglage, Zauberei und vieles mehr

Zirkusprojekt in Hauset

  • Hauset

 

Eine Woche lang war der Zirkus Soluna zu Gast in der Gemeindeschule Hauset. Während dieser Zeit, konnte jedes Kind nach seinem Geschmack sein Können beweisen.

 

Von Christian Bilke, Naomi Schlösser, Loic Schwenken und Alessio Quintz

 

Das Zirkusprojekt begann am 9. Mai um 9 Uhr im Zirkuszelt, das auf dem Fußballplatz aufgebaut war. In einer kleinen Show stellten Eltern und Lehrer alle Ateliers vor. Nach dieser Vorstellung konnte dann jedes Kind selber alle Ateliers testen und entscheiden, womit es die ganze Woche verbringen, beziehungsweise neue Tricks lernen wollte. Danach wurde eingeteilt, wer in welche Gruppe geht.
Nach der Einteilung hieß es dann nur noch üben und Spaß haben. Am Ende jedes Tages wurde immer etwas vor den Mitschülern aufgeführt, damit die Kinder keine Angst kriegen, wenn sie auf die Bühne gehen müssen. Am Freitag wollte dann jedes Kind sein Bestes geben, um das Publikum beeindrucken zu können.

 

Elf verschiedene Ateliers an vier Tagen

 

Am 9. Mai durfte jedes Kind sich ein Atelier aussuchen. Es gab zur Auswahl : Trapez , Akrobatik, Jonglage, Zauberer, Feuer, Fakir, Clowns, Seiltanzen, Diabolo, Pois (leuchtende Kugeln), Kugellaufen, und Flowersticks.

 

Die meisten Kinder wollten zu den Ateliers Feuer und Trapez. Auf dem Trapez konnte man Übungen machen. Mit dem Feuer konnte man experimentieren und lernen, dass es gar nicht so heiß ist, wenn man ganz schnell mit der Hand durchfährt. Beim Kugellaufen konnte man lernen, auf dem Ball zu stehen und Übungen darauf machen.

 

Bei den Pois konnte man, sozusagen, das Highlight der Show sein, weil sie im Dunkeln leuchteten. Beim Seillaufen lernten die Kinder, das Gleichgewicht zu halten. Bei den Diabolos konnte man lernen, wie man das Diabolo hochwirft, es wieder auffängt und verschiedene Tricks aufführt, genauso auch bei den Flowesticks. Bei den Clowns gab es echt lustige Sketche, und bei den Zauberern konnte man lernen, wie man die Tricks macht . Alles war sehr toll und verblüffend.


Schulprojekt: Elternrat lud ein

Kino im Zirkuszelt

  • Hauset

 

Im Zusammenhang mit der Zirkusprojektwoche in Hauset veranstaltete der Elternrat der Schule am Mittwoch, 10. Mai, einen Kinonachmittag im Zirkuszelt. Man konnte die Filme kostenlos anschauen. Spenden wurden gerne entgegengenommen. Außerdem gab es Getränke, Popcorn und Snacks zu kaufen.

 

Um 15 Uhr konnten sich die Allerkleinsten den Film „Kiriku“ anschauen. Es handelt sich hierbei um einen Zeichentrick-Fantasy-Film, in dem ein kleiner Junge namens „Kiriku“ eine böse Zauberin immer wieder hereinlegte, um sein Dorf zu retten. Um 17 Uhr gab es für die Schulkinder den Film „Sing“ zu sehen. In „Sing“ geht es um einen Gesangswettbewerb, bei dem leider jeder Teilnehmer seine Schwierigkeiten hat, mitzumachen. Am Abend wurde dann „Kalender Girls“ für die Erwachsenen gezeigt.
Der Kinonachmittag war ein voller Erfolg. Bei dem Film „Sing“ waren sehr viele Zuschauer da; auch bei „Kiriku“ war das Zelt nicht schlecht gefüllt. Abends fanden leider nur rund 30 Zuschauer den Weg ins Zelt. Trotzdem haben sich alle sehr gut amüsiert.


Musical: 44 Kinder wirkten bei dem Musical mit - Geschichte von Freundschaft und Regeln, die man brechen sollte

Doofe gibt’s in jeder Farbe

Die gesamte Tierwelt war am 7. Mai vertreten, als das Musical Musicals „Tuishi pamoja“ im Rahmen des Schulfestes aufgeführt wurde.
Die gesamte Tierwelt war am 7. Mai vertreten, als das Musical Musicals „Tuishi pamoja“ im Rahmen des Schulfestes aufgeführt wurde.
  • Hinderhausen

 

Von der Gemeindeschule Hinderhausen

 

„Willkommen! Ich sehe, ihr habt euch zahlreich eingefunden, um die Geschichte von Raffi und Zea zu erfahren, eine wahre Geschichte über die Freundschaft.“

 

Mit diesen Worten wurden am Sonntag, 7. Mai 2017, die Gäste des Musicals „Tuishi pamoja“ in Empfang genommen. Das Musical wurde im Rahmen des Schulfestes der Grundschule Hinderhausen zum Thema Afrika aufgeführt.

 

Als Chor- und Solo-Sänger, Tänzer, Schauspieler oder Kulissenbauer haben sich die Kinder in wochenlanger, engagierter Arbeit auf den Musicalauftritt vorbereitet. Seitdem fieberten die 44 Kindergarten- und Primarschulkinder ihrem großen Auftritt entgegen, der mit viel Applaus und Forderung nach einer Zugabe belohnt wurde. Eltern, Verwandte und Freunde füllten das große, schön geschmückte Zelt vor der Schule und verfolgten gespannt die Geschichte von dem Giraffenkind Raffi (Nicole Nelles) und der kleinen Giraffe Zea (Elisa Rauschen).

 

44 Schulkinder fieberten dem Auftritt entgegen.

 

Die Botschaft des Musials ist höchst aktuell: Schauplatz ist die afrikanische Savanne. Giraffen und Zebras können aufgrund ihres Aussehens nicht miteinander auskommen, denn schließlich passen Streifen und Punkte nicht zusammen. Dieses Vorurteil ist seit Jahren fest in den Köpfen der Tiere verankert. Nur Raffi und Zea leuchtet das nicht ein. Eines Tages werden sie von ihren Herden getrennt und in der Nacht fühlen sie sich sehr einsam. Die Erdmännchen Moja (Elena Piep), Mbili (Anna Huppertz) und Tatu (Peter Rauschen) erkennen schnell: „Doofe gibt’s in jeder Farbe!“ Und mit ihrer Hilfe finden Raffi und Zea doch noch zueinander. Die beiden werfen alle Vorurteile und Gewohnheiten ihrer Herden über den Haufen und werden Freunde, auch wenn die eine gestreift ist und die andere Punkte auf ihrem Fell hat. Alle sehen am Ende ein, dass es besser ist, in Frieden und Freundschaft zu leben, als miteinander zu streiten. Viele Fragen bewegten die kleinen Schauspieler noch kurz vor ihrem Auftritt: „Ist mein Mikrofon auch an?“, „Was ist, wenn ich meinen Text vergesse?“, „Soll ich von rechts oder links auf die Bühne kommen?“, „Wann bin ich an der Reihe?“. Doch trotz der großen Aufregung, die vor Beginn der Aufführung herrschte, bewältigten alle Darsteller ihren Auftritt mit Bravour und sorgten nicht nur für riesige Begeisterung bei den Zuschauern, sondern auch bei den Lehrpersonen. Fazit der Zuschauer: „Toll! Es stimmte einfach alles: zauberhafte Kostüme, liebevoll geschminkte Gesichter, tolle musikalische Leistung der Sänger und Solisten - und vor allem viele begeisterte Kinder.“

Die beiden Moderatoren Giano Schmitz und Lewis Pfeiffer aus der Schule Hinderhausen und Lewis Pfeiffer liefen zu Hochform auf.
Die beiden Moderatoren Giano Schmitz und Lewis Pfeiffer aus der Schule Hinderhausen und Lewis Pfeiffer liefen zu Hochform auf.
Die fünf Hauptdarsteller des Musicals von oben links: Anna Huppertz, Peter Rauschen, Elna Piep, Nicole Nelles, Elisa Rauschen.
Die fünf Hauptdarsteller des Musicals von oben links: Anna Huppertz, Peter Rauschen, Elna Piep, Nicole Nelles, Elisa Rauschen.

Bildung: Wissen und Erfahrung mitnehmen

Schule ist wichtig

  • Hauset

 

Von Demonty Andrew

 

Heutzutage ist es für uns ganz normal geworden, zur Schule zu gehen. Mit dem Besuch des Kindergartens bis hin zur Primarschule werden den Kindern Wissen, Erfahrungen und Hilfen mit auf ihren Weg gegeben. So sieht es auch die Gemeindeschule Hauset. Kinder können schon ab drei Jahren den Kindergarten besuchen. Dort entwickeln sie auch schon den sozialen Umgang mit anderen. Dies bewirkt auch einen erleichterten Einstieg in das Schulsystem. In den Primarschulen lernen die Kinder nicht nur die Muttersprache, sondern auch eine Zweitsprache, Französisch. Mathematik, Glaubenslehre nach Wahl und andere Fächer gehören auch zur Ausbildung.

 

Neben den schulischen Leistungen gibt es auch den sportlichen Unterricht mit verschiedenen Sportarten. Was in den Schulen noch wichtig ist, sind die Pausen. Dort können die Kinder sich vom Unterricht kurzzeitig ablenken, was eine bessere Konzentration für die nächsten Stunden ermöglicht. Für die Zukunft der Kinder ist eine gute Grundlage Voraussetzung.


Medien: Weniger Aktivitäten in der Familie

Die Auswirkungen von YouTube

  • Herbesthal

 

Von Julia Braun und Marius Schmetz

 

Fünf bis 15 Minuten - für ein Video. Klingt ja nach nicht so viel: Aber, wenn man zehn Videos guckt, sitzt man schon eine Stunde vor seinem Handy oder vor einem anderen Gerät. Die Folgen: viereckige Augen? Nein, aber es ist lustiger als die Hausaufgaben zu machen.

 

Wir sind der Frage auf den Grund gegangen und wollten bei anderen Sechstklässlern wissen, ob sie die gleichen Vorlieben haben: Tiervideos, Musikvideos, Livehackvideos und Filme auf Youtube sind sehr beliebt, weniger interessant finden sie Dokumentationsvideos. Aporet und BibisBeautyPalace sind bei vielen, die an der Umfrage teilgenommen haben, nicht der Trend von heute. Bauanleitungen werden auch nicht so oft geguckt. „Aber die Videos sind schon praktisch, dann muss man nicht den Plan lesen“, sagte ein Mitschüler. Weder bei Jungen noch bei Mädchen sind Schönheitstipps angesagt. Statt dessen hieß es: „Ich gucke in meiner Freizeit.“ „Manchmal gucke ich Videos, um meine Hausaufgaben besser zu verstehen.“ „Ich gucke Youtube, wenn ich Langeweile habe.“ Manche gucken bei ihren Eltern im Wohnzimmer und andere in ihrem Zimmer. „Ich gucke Youtube im Wohnzimmer auf dem Fernseher.“, so ein Schüler aus unserer Klasse.

 

Schlussfolgernd können wir sagen, je mehr man als Sechstklässler Youtubevideos guckt, desto weniger macht man Dinge mit seiner Familie. Anstatt gemeinsam einen Film zu gucken, schaut man sich lieber Videos an.


Interview: Lontzens Fuhrparkleiter spricht über Aufgaben und Herausforderungen

Eine Gemeinde, ein Job

Oliver Corman, Leiter des Fuhrparks, empfindet seine Arbeit als sehr abwechslungsreich.
Oliver Corman, Leiter des Fuhrparks, empfindet seine Arbeit als sehr abwechslungsreich.
  • Herbesthal

 

Abends, wenn er nach Hause kommt, ist er müde. Aber was hat ihn so müde gemacht? Zwei Schüler der Gemeindeschule Her-
besthal gingen den Dingen auf den Grund und befragten Oliver Corman, Leiter des Fuhrparks und Vater eines Schülers, zu seiner Arbeit.

 

Von Justin Corman und Noah Rompen

 

Wie finden Sie Ihre Arbeit ?
Ich finde meine Arbeit sehr abwechslungsreich. Man macht nie während eines längeren Zeitraums die gleiche Arbeit. Jeder Tag bringt etwas anderes.

 

Wie viele Fahrzeuge hat die Gemeinde ?
Die Gemeinde hat einen Allzweckbagger, einen Minibagger, zwei LKWs, sieben Lieferwagen, ein Gemeindeauto und einen Traktor.

 

Wofür sind Sie zuständig ?
Ich mache die Verwaltung, das heißt, die Arbeitsaufträge koordinieren, Preise für Material anfragen, Material bestellen, Baustellen kontrollieren und die Anwesenheit der Arbeiter überprüfen.

 

Wie viele Arbeiter arbeiten beim Fuhrpark ?
Es arbeiten sechzehn Arbeiter beim Fuhrpark. Es gibt zwei Schreiner, zwei Gärtner, einen Elektriker, einen Anstreicher, zwei Automechaniker, zwei Maurer, vier Hilfsarbeiter und einen Vorarbeiter.

 

Wofür sind die Arbeiter vom Fuhrpark zuständig?
Sie reparieren Löcher in der Fahrbahn. Sie mähen die Grünstreifen entlang der Straßen. Im Winter räumen sie den Schnee und das Eis von der Straße und säubern die Plätze und teilweise den Bürgersteig. Sie sammeln den Müll der öffentlichen Mülleimer ein. Sie sorgen für Wasser- und Gasleitungen, für Straßenbeleuchtung, Telefonzellen und Kabelfernsehen. Um Grünflächen und Beete kümmern sie sich auch.

 

Was für Gebäude besitzt die Gemeinde?
Die Gemeinde besitzt drei Schulen, eine Mehrzweckhalle, einen Bauhof, das Gebäude des Ö.S.H.Z, das Polizeigebäude, die Jugendheime, Kirchen und Kapellen. All diese Gebäude müssen von der Gemeinde unterhalten werden.
Nach dem Interview wurde uns klar, dass die Arbeit nicht so leicht ist, wie wir es dachten. Als Gemeindearbeiter beim Fuhrpark hat man immer was zu tun. Ohne die Gemeindearbeiter wäre die Gemeinde nicht so sauber und gepflegt. Die Gemeinde sorgt sich sehr viel um die Umwelt und um die Gemeinde. Wir danken der Gemeinde Lontzen, dass Walhorn, Lontzen und Herbesthal einen so tollen Eindruck hinterlässt.


Interview: Patrick Knops im Gespräch

Radio SGU auf Sendung

„Das Radio machen die Kinder vom Kindergarten bis zum 6. Schuljahr immer in gemischten Gruppen mal sind kleinere mit dabei mal größere. Ich selber stehe beratend zur Seite und gebe Tipps“, sagt Patrick Knops (r.).
„Das Radio machen die Kinder vom Kindergarten bis zum 6. Schuljahr immer in gemischten Gruppen mal sind kleinere mit dabei mal größere. Ich selber stehe beratend zur Seite und gebe Tipps“, sagt Patrick Knops (r.).
  • Eupen

 

Von Marlene, Alessandro und Emily

 

Radio SGU ist das erste Schulradio von Schülern für Schüler. In diesem Radio gibt es Witze, das Thema der Woche, die Geburtstagskinder der Woche, Mister Pett, Geschichten und zum Schluss gibt es immer die Aktion „Ich schenke dir ein Lied“. Damit alle Bescheid wissen, erscheint fünf Minuten vorher immer eine Stimme, die sagt: „In fünf Minuten startet Radio SGU“.

 

Wir interviewten Patrick Knops, den Verantwochtlichen von Radio SGU.

 

Wieso machen Sie das Schulradio?
Da in jeder Klasse Lautsprecher vorhanden sind, haben Frau Alt und ich uns überlegt, dass wir diese nutzen sollten. Dann haben wir die ersten Sendungen vorbereitet und ausgestrahlt. Außerdem kann man beim „Radiomachen“ ganz viel lernen und das quasi nebenbei. Dass die Idee gut war, beweist das Europäische Sprachensiegel, welches wir für Radio SGU erhalten haben.

 

Wie kamen Sie überhaupt auf die Idee, das Schulradio zu gründen?
Toll war, dass wir in unserer neuen Schule Lautsprecher haben und die Technik zum Senden schon installiert war. Außerdem komme ich vom Radio, seit ich Kind bin habe ich schon Radio gemacht. Zuerst bei etwas kleineren Radiosendern und dann bei immer größeren Sendern. Ich fand immer, dass auch das Radio einen Platz in der Schule haben sollte, denn viele Fertigkeiten, die man so in der Schule lernt, fließen hier zusammen. Und das Beste ist: Es macht Spaß.

 

Seit wann gibt es das Radio?
Seit jetzt ungefähr drei Jahren.

 

Wie lange dauert die Vorbereitung für eine zehnminütige Sendung?
Manchmal sind die Sendungen 10 Minuten lang oder 15 Minuten. Wir hatten sogar schon 20 minütige Sendungen. Das ist eigentlich sehr verschieden. Wir arbeiten montags, dienstags und mittwochs daran. Insgesamt können das ca. acht Stunden Arbeitszeit sein. Wir müssen die Sendung planen, Interviews machen, die Texte schreiben, vorbereiten, Fragen stellen, zum Ort des Geschehens fahren, zusammenschneiden, Musik aussuchen, usw. Also viel Vorbereitungsarbeit für eine 10 minütige Sendung. Aber so ist das eben auch bei richtigen Radio- und Fernsehsendern.

 

Wer macht das Radio?
Das Radio machen die Kinder vom Kindergarten bis zum 6. Schuljahr immer in gemischten Gruppen mal sind kleinere mit dabei mal größere. Ich selber stehe beratend zur Seite und gebe Tipps.

 

Welcher Radiosender sendet unser Radio?
Das sind mittlerweile zwei „richtige“ Radiosender einmal ist das Radio Contact, die strahlen unser Thema der Woche aus, jeden Sonntag, zwischen 12 Uhr und 12.30 Uhr, und bei Radio Sunshine ist unser Thema der Woche immer donnerstags zu hören um 7.40 Uhr. Nicht zu vergessen ist, dass jede Sendung auch auf unserem YouTube-Kanal zu finden ist: SGU Eupen.

 

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Ich wünsche mir eigentlich für die Zukunft, dass die Stadt Eupen und das Unterrichtsministerium uns weiter unterstützen. Da wir ja auf dem Schulkampus der Unterstadt sind bietet es sich an, dass sich die Französichsprachige Schule (ECEF) für unser Projekt gewinnen lässt, erste Testsendungen konnte die ECEF schon mitgestalten. So könnten wir das Schulradio auch noch zweisprachig machen. Auch das ZFP könnte mitmachen. Sogar andere Schulen im benachbarten Grenzland könnten dazustoßen.


Jahreszeiten: Laufende Nasen und Spiele

Der Frühling erwacht aus dem Winterschlaf

Ab nach draußen bei dem Frühlingswetter.
Ab nach draußen bei dem Frühlingswetter.
  • Herbesthal

 

Von Asmin Mannheim und Bérénice Dehesselle

 

Der Frühling ist da. Die Natur „erwacht“. Er bringt viele Naturwunder mit sich. Die Knospen öffnen sich, man hört die Vögel zwitschern, Tiere suchen sich Futter für ihre neugeborenen Jungen. Der Frühling hat so manche Freude für uns bereit. Er bietet uns allerlei Freizeitspaß, wie zum Beispiel mit der Familie in einen Freizeitpark gehen. Im Meer, im See oder im Schwimmbad schwimmen, ist manchmal wirklich schön. Campen ist auch ein großer Spaß, einfach mal raus an die frische Luft tut auch gut. Mit den Freunden kann man auch viel Spaß haben, z. B. beim Fußball spielen oder beim Basteln.

 

Es gibt aber auch weniger schöne Sachen im Frühling. Der Heuschnupfen ist für die meisten Menschen ein großes Problem. Sie kriegen eine laufende Nase und tränende Augen. Wir haben eine Person aus unserer Klasse befragt, die auch davon betroffen ist. Sie meinte: „Ich finde es nicht sehr schön, von der Allergie betroffen zu sein, denn meine Augen werden dick und ich kriege Schnupfen und muss mir ständig Taschentücher holen. Ich finde die Allergie blöd.“

 

Einige Schüler sowie Lehr- und Aufsichtspersonen meinten zum Frühling: Das schöne Wetter ist toll und man kann die Wärme genießen. Es grünt und die Blumen öffnen sich, das ist eine großartige Landschaft. Man kann viel mehr draußen unternehmen. Man kann sich cooler anziehen. Aber es gibt auch schlechte Seiten. Man sieht den Schnee nicht mehr. Die Mücken und Insekten kommen aus ihrem Versteck. Und das Schuljahresende mit den Prüfungen kommt immer näher. Aber nicht nur die Kinder finden den Frühling toll. Bei unserer Recherche fanden wir einige Sprüche, die auf den Frühling und seine Freuden hinweisen.

 

  • „Ein Leuchten in den Augen ist wie eine Blume, die blüht.“
  • „Nur wer durch die Dunkelheit geht, kommt immer wieder beim Frühling an.“
  • „Die Blume des Frühlings sind die Träume des Winters.“
  • „Jeder Frühling trägt den Zauber eines Anfangs in sich.“
  • „Frühling ist die Musik der Natur.“
  • „Das Bienchen sagt zum Blümchen: „Es kommt jetzt bald der Frühling, mach deine Blüten auf!“ Da meint das Blümchen zu dem Bienchen: „Nur nicht so stürmisch altes Haus, Geduld braucht jeder Lebenslauf.“

Sprachen: Der Lateinunterricht vermittelt Allgemeinbildung

Latein muss sein oder?

Müssten die Schüler verpflichtet 2werden, Latein zu lernen? Dieser Frage geht der Artikel nach.
Müssten die Schüler verpflichtet 2werden, Latein zu lernen? Dieser Frage geht der Artikel nach.
  • Hauset

 

In der Gemeinschaft „ Wallonie-Bruxelles “, wird ein „Exzellenzpakt“ bald den Unterricht organisieren. Alle Sekundarschüler werden während drei Jahren den gleichen Unterricht haben und notwendigerweise Latein lernen müssen.

 

Von Sophie Longrée

 

Ein Grund dafür ist, dass das Latein für die Französischsprachigen eine Hilfe ist, um ihre Muttersprache besser zu kennen. Latein wird auch in Ostbelgien, in Schulen unterrichtet. Aber warum? Ist Latein nötig für deutschsprachige Schüler? Und müsste Latein auch für sie Pflicht sein? Und wie viele Stunden pro Woche müssten die Schüler Latein lernen? Spezialisten haben für uns diese Fragen beantwortet.

 

„Das Übersetzen macht deutlich, dass Sprachen unterschiedlich funktionieren“, sagt Katharina Zipser, Professorin an der Uni Innsbruck.

 

„Bei den lebenden Fremdsprachen ist das Hauptaugenmerk auf den aktiven Erwerb für die mündliche Kommunikation gerichtet. Beim Lateinunterricht bleibt viel mehr Zeit für das Nachdenken über den Aufbau der Sprachen“, erklärt Manfred Kienpointner, Professor an der Uni Innsbruck und Autor des Buches Latein-Deutsch kontrastiv. Damit ist PDS-Lehrerin, Tamara Xhonneux, einverstanden: „Der Ursprung vieler Wörter der europäischen Sprachen liegt im Lateinischen: Insel und île von insula, Fenster und fenêtre von fenestra... Außerdem wiederholt man die Grammatik. So hilft Latein also auch bei der Festigung der Muttersprache, einem guten sprachlichen Ausdruck und einem besseren Verständnis der Fremdsprachen.“

„Beim Lateinunterricht bleibt Zeit für das Nachdenken über den Aufbau der Sprachen.“ Manfred Kienpointner, Professor an der Uni Innsbruck

„Das Übersetzen macht deutlich, dass Sprachen unterschiedlich funktionieren.“, sagt Katharina Zipser, Professorin an der Uni Innsbruck, die Anfang Mai in Lüttich war. Kientpointner stellte klar: „So kann man auch viel über Techniken des Übersetzens lernen.“ Dominique Longrée, Professor der Lateinischen Sprachwissenschaft an der Uni Lüttich, fügt hinzu: „Mit dem Fremdsprachenunterricht lernt man die Sprache zu verstehen, zu sprechen, zu lesen, zu schreiben und nicht mehr viel zu übersetzen. Aber die Techniken der Übersetzung sind sehr notwendig für viele Fächer, z. B. auch für Computersprachen.“ Der Lateinunterricht vermittelt auch Allgemeinbildung. Xhonneux ist davon überzeugt: „Latein ist wichtig für alle Europäer. Denn Latein ist auch Sinnbild der römischen Kultur, die sich vor 2.000 Jahren in ganz Europa verbreitet hat. Viele Dinge, die wir heute tun, wie ins Schwimmbad oder zum Markt gehen, tun wir nur, weil die Römer uns diese Errungenschaften nahegebracht haben.“ Aber müssten die Schüler verpflichtet sein, Latein zu lernen? Sie hält es für sehr sinnvoll, dass jeder Schüler die Möglichkeit haben sollte, Latein kennenzulernen und dann frei zu entscheiden: „Wenn man etwas nicht kennt, kann man nicht wissen, ob man es mag oder nicht.“

 

In Ostbelgien gibt es im ersten Sekundarschuljahr eine oder zwei Stunden Latein, danach zwei oder vier. Für die Sprachwissenschaftler sind vier Stunden im Idealfall nötig. „Was wichtig ist, ist noch wirklich die Sprache zu lernen“, kommentiert Longrée. Xhonneux schließt ab: „Außerdem geht es ja auch um die Qualität des Unterrichtes, nicht nur um die Quantität.“


Finanzwesen: Ein Besuch in der KBC - Von Bankräubern und Blüten

Ein Einbruch in die Bank ist quasi unmöglich

Hier betätigen sich die Schüler als Geldfälscher. Es galt, Blüten zu basteln.
Hier betätigen sich die Schüler als Geldfälscher. Es galt, Blüten zu basteln.
  • Raeren

 

Von der 4B der Gemeindeschule Raeren

 

Wir, die 4B der Gemeindeschule Raeren, waren am 9. Mai 2017 die KBC besuchen. Wir haben sehr viel gelernt und es war sehr interessant die KBC zu besichtigen. Wir haben einen Mitarbeiter namens Damien getroffen, der uns die KBC gezeigt hat. Er hat uns zum Beispiel erklärt, wie man echtes Geld von falschem Geld unterscheiden kann. Das Falschgeld bezeichnet man auch als „Blüte“. Wir haben uns gefragt, warum man das gefälschte Geld „Blüte“ nennt. Also haben wir unsere Frage an Damien gerichtet, der uns erklärte, dass der Begriff aus dem Altdeutschen abgeleitet wird. Das heißt, früher bezeichnete man Goldstücke als „blede“. Diese Goldstücke wurden im 19. Jahrhundert als hochpolierte Pfennige gutgläubigen Menschen als hochwertige Münzen untergeschoben. Somit leiten wir den Begriff „Blüte“ von dem früheren Begriff „blede“ ab.

 

Ihr wollt bestimmt wissen, wie man Falschgeld von echtem Geld unterscheiden kann. Es gibt mehrere Tricks:

 

  1. Echtes Geld besitzt ein Wasserzeichen,
  2. einen silbernen Streifen an der Seite,
  3. gelbe Pünktchen, die im Schein zu sehen sind, wenn man ihn ins Licht hält
  4. und natürlich das Material des Papieres, welches sich von Falschgeld unterscheidet.


Die meisten gefälschten Scheine sind 20 Euro und 50 Euro, da sie nicht so oft kontrolliert werden. Es gibt in der Raerener KBC-Filiale drei Millionen Kunden und weltweit zehn Millionen.

 

Ebenfalls haben wir uns die Frage gestellt, wo der Name „KBC“ herkommt. Damien hat uns dann erklärt, dass es früher drei Banken gab, die sich zusammen getan haben. Aus den Namen der drei Banken hat man jeweils einen Buchstaben genommen. Aus der ersten ein K, aus der zweiten ein B und aus der dritten das C und somit ist der Name KBC entstanden.

 

Ein Einbruch in der KBC ist fast unmöglich, da sie Fenster und Türen aus Panzerglas, eine Alarmanlage, doppelte Türen, spezielle Mauern und einen Notaggregator haben.

 

Ein kleiner Tipp: Geldscheine die einen Riss haben, werden angenommen, solange mehr als die Hälfte übrig ist, ist alles okay.
Also ich glaube, alle haben etwas dazu gelernt und auch Spaß gehabt. Ein Besuch lohnt sich.


Medien

Spieletipps: Mount and Blade Warband

Von Gabriel und einem Mitschüler

 

Beschreibung: Mount an Blade Warband ist ein Spiel, bei dem man das Spielgeschehen beeinflussen kann. Man muss als erstes einen Charakter erstellen, dessen Äußeres man verändern kann. Wenn man mit dem Charakter fertig ist, muss man die Geschichte von diesem Charakter auswählen. Im Spiel kann man Truppen rekrutieren, als Vasall für den König arbeiten oder ein eigenes Königreich aufbauen. Wenn man eine eigene Burg hat, kann man eine Garnison einlagern, d.h. dass man Truppen in der Burg stationieren kann. Wenn man eine eigene Burg besitzt, kann man neue Sachen an die Burg bauen, zum Beispiel einen Kerkerturm und eine Botenstation.

 

Noch eine letzte Sache: Man kann auch Modes installieren, um andere Einheiten in das Spiel einzubringen.


Gesellschaft

Drohnen

Von Benjamin und Luca R.

 

Drohnen können nützlich, aber auch nervig sein. Man kann mit ihnen Filme und Bilder machen. Ab 100 Euro ist eine Drohne eine gute Drohne. Es macht Spaß mit einer Drohne zu fliegen. Man kann über Maisfelder fliegen, sie benutzen, um die Wildschweine zu sehen, über die Wälder fliegen und Tiere entdecken.


Rassismus

Lass dir nichts gefallen

  • Herbesthal

 

Von Florian Houben und William Von Schwartzenberg

 

Wenn neue Schüler nach den Sommerferien zur Schule kommen, werden sie schnell gemobbt, besonders Dunkelhäutige und Ausländer. Meist werden sie gehänselt oder beleidigt. Eltern wollen ihre Kinder schützen - und können es nicht! Meist wollen sie es, weil sie es selber erlebt haben. Einige Schüler der Gemeindeschule Herbesthal haben sich erkundigt über den Rassismus in deren Schule. Sie haben anderen Mitschülern Fragen über den Rassismus gestellt.

 

Was versteht man unter Rassismus?
Ich verstehe Rassismus so, dass manche Menschen nicht wollen, dass Ausländer in das Land kommen. Sie meinen, dass diese Leute ihnen die Arbeit wegnehmen und auch die Frauen. Daraufhin beleidigen, mobben sie anders aussehende Leute. Sie beschimpfen sie, bedrängen sie, schlagen sie.

 

Woran kann man es erkennen?   
Man kann beobachten, dass Dunkelhäutige beleidigt werden.

 

Mit diesem Wissen sind wir auf den Schulhof gegangen und haben 33 Schüler befragt.

 

Zuerst haben wir die Frage gestellt, ob sie das Wort Rassismus richtig verstehen.
Unsere Umfrage hat ergeben, dass 51 Prozent „Ja“ sagen, 27 Prozent „Geht so“ sagen, und 21 Prozent „Nein“ gesagt haben.

 

Die Antworten waren erschreckend. Da muss etwas unternommen werden. Wir versuchen, mit dem Schülerrat zu klären, das nicht so viel Rassismus und Mobbing in der Schule herrscht. Die Lehrer werden versuchen in der Agora mit den Schülern das Thema zu besprechen, um so wenig wie möglich Rassismus und Mobbing in unserer Schule zu haben.


Industrie: Der Job von Ralf Senz führt ihn ans Ende der Welt

Arbeitsplatz? Einmal rundum den Globus

Einer der beiden Antriebsstrangprüfstände  Bild: AVL/Peter Riedler
Einer der beiden Antriebsstrangprüfstände Bild: AVL/Peter Riedler

„Der Flughafen und das Flugzeug sind mein zweites Zuhause“, sagt Ralf Senz immer, wenn ihn jemand nach seinem Job fragt.

 

Von Leon Senz

 

Er muss als leitender Angestellter einer Firma, die Abgasmesstechnik herstellt, oft in seiner Funktion als Abgasexperte sein Wissen weltweit unter Beweis stellen, in nahezu allen Ländern seine Firma vertreten und dabei den Kunden helfen, indem er Lösungen erarbeitet und umsetzt. Zu seinem Aufgabengebiet gehören u .a. Motor-, Getriebe- und komplette Fahrzeugprüfstände. Die zurzeit am häufigsten bereisten außereuropäischen Länder sind China, Korea, Indien und USA, die europäischen sind Frankreich, Polen, Tschechien, Schweiz, Österreich, Italien und natürlich Deutschland. Viele weitere Länder betreut er auch, jedoch nicht so regelmäßig. Über 90 Prozent der Kunden kommen aus dem Bereich der Automobilindustrie, die restlichen zehn Prozent verteilen sich auf sonstige Bereiche, in denen ein abgasproduzierender Motor arbeitet (wie z.B. Zweiräder und Gartengeräte). Sehr häufig muss er für ungefähr zwei Wochen am Stück alleine reisen, manchmal kürzer und manchmal länger. Es kommt auch mal vor, dass ihn ein Kollege begleitet, wenn z.B. sehr viele Arbeiten in einer kurzen Zeitvorgabe anfallen. Und dann wird es eigentlich immer sehr lustig. In der Woche abends nach der Arbeit werden leckere landestypische Gerichte und Getränke verzehrt. Am Wochenende hat er dann auch Zeit, kulturelle Einblicke in das jeweilige Land zu erhalten. Dabei werden tolle und interessante Orte besichtigt. Meist begleitet ihn ein Kollege aus einer Filiale des jeweiligen Landes... was für ein toller Abschluss einer Dienstreise.

 

Es ist zum Ritual geworden, dass er seinem Sohn aus jedem Land ein Andenken mitbringt und sie sich danach zusammen die geschossenen Fotos anschauen. So erklärt er die Kultur des jeweiligen Landes und teilt die gewonnenen Eindrücke mit ihm. Das finde er echt interessant, aber mal ehrlich: das Wichtigste ist, dass er jedes Mal gesund und heil wieder zurückkommt und mit ihm wieder Zeit verbringen kann.

Rollenprüfstand Motorrad
Rollenprüfstand Motorrad

Witze

  • Kürzester Witz aller Zeiten: „Brennholzverleih.“ Autor: Jonas

 

  • Kommt ein Pferd in die Bar. Fragt der Barmann: „Warum so ein langes Gesicht?“ Autor: Jonas

 

  • Geht die Kuh stolz zum Polizisten und sagt: „Mein Mann ist auch ein Bulle.“ Autor: Jonas

Ausflug: K.A.St.Vith ist unterwegs

Schüler auf Belgienrundfahrt

  • St.Vith

 

Von Victor und Jean-Arthur

 

Vom 19. bis zum 21. Juni 2017 fährt das 6. Schuljahr der K.A.Sankt Vith auf Belgienrundfahrt. Der BRF wird wahrscheinlich auch darüber berichten. Es fahren rund 40 Kinder nach Brügge, Brüssel und Blankenberge. Wir werden in Blankenberge in einer Jugendherberge schlafen. In Brüssel werden wir das Atomium besichtigen und Spiele in der Stadt machen. Auch werden wir Spezialitäten essen und Sehenswürdigkeiten schauen gehen. Freizeit steht ebenfalls im Programm, bei der wir Zeit bekommen, durch die Stadt zu gehen.

 

Wir hoffen, dass wir viel Spaß haben werden.


Film: Tragische Szene aus einem Blockbuster

Stuards große Liebe

Zum ersten Mal seit einer Ewigkeit verliebte sich ein Minion.
Zum ersten Mal seit einer Ewigkeit verliebte sich ein Minion.

Von Joey C., Mathias S., Yannick B. und Yoan J.

 

Zum ersten Mal seit einer Ewigkeit verliebte sich ein Minion. Er flirtete mit einem gelben Hydranten. Er glaubte, es wäre ein Minion-Mädchen. Nach einiger Zeit kam ein Hund und machte sein Geschäft neben dem Hydranten. Stuard wurde zornig und sagt laut: „Bananna!“ Er lief dem Hund nach, doch der Hund war zu schnell. Er hatte ihm noch böse Wörter nachgerufen. Stuard lief schnell zum gelben Hydranten zurück und plötzlich war ein Schlauch zum Löschen angebracht worden. Stuard dachte: „Oh mein Gott, jetzt ist sie eine Feuerwehrfrau“ und sagte: „Papaia Banana.“ Als der Schlauch abgebaut wurde, riss der Hydrant und Stuards Herz.


Kultur: Ein Schatz hinter schweren Pforten

Raerens Töpfe haben viel zu erzählen

Aus den Grabungsfunden wurde ein Kunstobjekt erstellt.
Aus den Grabungsfunden wurde ein Kunstobjekt erstellt.
  • Raeren

 

In Raeren gibt es eine kleine, aber früher weltberühmte Töpferburg, die seit 1963 ein Museum ist. Hinter der schweren Pforte verbirgt sich ein wahrer Schatz der Töpferkunst.

 

Von Moritz Täuberich (Klasse 4A, Grundschule Raeren)

 

Zu Beginn eines Besuches sollte man am besten im Keller vorbeischauen, dort erfährt man, wie der Ton aus der Erde geholt, wie er gesäubert, gereinigt, geformt und gebrannt wurde. Töpfern war ein schwieriger und langwieriger Prozess. Melanie Keifens, Museumspädagogin in der Raerener Burg, erläutert, dass im Dorf Raeren ideale Bedingungen fürs Töpfern bestanden: Wasser und Ton waren im Überfluss vorhanden. In früheren Jahrhunderten konnten viele Menschen im Dorf von der Töpferkunst gut leben. Heute reicht der Wert der ausgestellten Krüge von 50 bis zu 10.000 Euro!

 

Viele der Ausstellungsstücke sind aufwendig verziert. Manchmal wurden auch ganze Geschichten wie „Comics“ auf den Krügen dargestellt.

 

Viele der Ausstellungsstücke sind aufwendig verziert. Diese Verzierungen wurden zunächst in Form eines „Stickers“ auf das fertige Produkt geklebt und später mit Stempeln, die zum Beispiel Wappen zeigten, vor dem Brennen eingestanzt. Manchmal wurden auch ganze Geschichten wie „Comics“ auf den Krügen dargestellt. In den oberen Geschossen findet man wunderschön gestaltete Exemplare des Raerener Steinzeugs, wie „Drei-Henkel-“ und „Bartmann-Krüge“. Die „Drei-Henkel-Krüge“ gehen auf die Zeit Kaiser Karls V. zurück. Einer Legende nach soll der Kaiser einmal in einem Eifeler Dorf in ein Wirtshaus gekommen sein und sich ein Bier bestellt haben. Die Magd brachte es ihm und fasste dabei den Krug am einzigen Henkel an. Der Kaiser konnte ihn daher nicht greifen und sagte: „ Das nächste Mal, wenn ich hier bin, möchte ich das Bier in einem Krug mit zwei Henkeln bekommen.“ Als er wieder in das Dorf zurückkehrte, wurde ihm das Bier tatsächlich in einem Krug mit zwei Henkeln gebracht, aber die Magd fasste es diesmal an beiden Griffen an! Und so wünschte sich der Kaiser beim nächsten Mal sein Bier in einem „Drei-Henkel-Krug“. Wiederum kehrte Karl V. in die Eifel zurück und wieder wurde ihm ein Bier serviert. Doch die Magd trug den Bierkrug so, dass der dritte Henkel auf sie zurück zeigte. Da sagte der Kaiser: „Wenn du jetzt noch lernst, wie man den Krug richtig hält, dann ist die Sache perfekt.“

 

Auf insgesamt vier Stockwerken kann sich der Museumsbesucher über die Besonderheiten des Raerener Steinzeugs und seine geradezu weltumspannende Bedeutung informieren. Das Museum bietet Gruppenführungen und gemeinsames Töpfern mit Kindern und Erwachsenen an. Spielerisch lernen vor allem Kinder mit dem Maskottchen „Potti“ die Raerener Burg und ihre Schätze kennen.

 

Der Mix zwischen alten und neuen Töpferwaren ist für Melanie Keifens besonders reizvoll. Befragt, welches Stück ihr am besten gefällt, hat sie eine überraschende Antwort: „Am schönsten finde ich einen Krug, der dem Töpfer nicht ganz perfekt gelungen ist. Er hat nämlich einen schiefen Hals.“ Natürlich ging das Brennen auch manchmal schief. Deshalb sieht man im Keller des Museums auch die Misserfolge der Töpfer.


Mit dem Kuchen ging’s ans Meer

Wir, die Schüler des 5. und 6. Schuljahres der Gemeinsamen Grundschule Bütgenbach, haben Kuchen zur finanziellen Unterstützung unserer Fahrt ans Meer verkauft. Zuerst wurden unsere Eltern über die Kuchenaktion informiert. Danach erstellten wir Plakate, um allen Schülern unserer Schule unser Vorhaben zu erklären. Jeden Mittwoch haben sechs bis sieben Schüler Kuchen mitgebracht und verkauft. Während sechs Wochen fand der Kuchenverkauf in der kleinen Pause, von 10 Uhr bis 10.30 Uhr statt. Mit den Einnahmen finanzierten wir eine Bootsfahrt auf den Kanälen in Brügge und gönnten uns ein Eis.


Umfrage der Gemeindeschule Herbesthal

Die UEFA Champions League - Real Madrid hat die Nase vorn

Real Madrid-Spieler Cristiano Ronaldo (l)  Foto: dpa
Real Madrid-Spieler Cristiano Ronaldo (l) Foto: dpa

Von Edgar Salber und Stefan Drobnjak

 

Die UEFA Champions League ist ein Wettbewerb in dem europäische Fußballmannschaften gegeneinander antreten. Sie wird geleitet von dem europäischen Fußballverband UEFA. Sie hieß von 1955 bis 1992 noch Europapokal der Landesmeister. Der Rekordsieger ist der spanische Fußballverein Real Madrid mit elf Titeln. Sie gewannen die ersten fünf Austragungen des Europapokals der Landesmeister. Der Rekordtorschütze ist der Real Madrid-Spieler und Portugiese Cristiano Ronaldo. Die meisten Einsätze hat der FC Porto-Spieler Iker Casillas. FC Porto ist ein portugiesischer Fußballverein. Iker Casillas spielte auch vorher bei Real Madrid. Die ersten Plätze der europäischen Topligen kommen in die Gruppenphase der UEFA Champions League. In der Gruppenphase sind 32 Teams in acht Gruppen gegliedert. In den Gruppen spielen alle Gegner zweimal gegeneinander. Die beiden Mannschaften mit den meisten Punkten kommen ins Achtelfinale (Sieg = 3 Punkte, Unentschieden = 1 Punkt, Niederlage = 0 Punkte). Im Achtelfinale spielen jeweils zwei Teams gegeneinander. Die Sieger der acht Achtelfinale kommen ins Viertelfinale. Die Sieger der vier Viertelfinale kommen ins Halbfinale. Die Sieger der zwei Halbfinale kommen ins Finale. Der Sieger des Finales hat gewonnen und bekommt den Pokal.

 

Wir haben eine Umfrage in der Gemeindeschule Herbesthal gestartet, wer die UEFA Champions League dieses Jahr gewinnen wird.

 

Juventus Turin und Real Madrid sind im Finale. Die Umfrage hat ergeben:
28 Stimmen für Real Madrid und 22 Stimmen für Juventus Turin. Also 56 Prozent für Real Madrid und 44 Prozent für Juventus Turin.


Gesellschaft

Die Vor- und Nachteile von Geschwistern

  • Herbesthal

 

Es gibt Menschen, die Geschwister haben, andere aber nicht. Ich habe keine Geschwister. Es gibt Vor- und Nachteile, wenn man keine Geschwister hat.

 

Es ist schön, weil meine Eltern mir kaufen, was ich will. Ich habe ein Zimmer für mich alleine und kann somit zum Beispiel meine Hausaufgaben in Ruhe machen. Ein großer Vorteil ist, dass meine Eltern nur mich lieben.

 

Nachteil ist, dass ich niemanden zum Reden oder Spielen habe.
Wie ist es bei euch? Seid ihr froh ein Einzelkind zu sein oder Geschwister zu haben?

 

Antworten, die unter zisch@grenzecho.be eingehen, werden an den anonymen Schreiber aus der Gemeindeschule Herbesthal weitergeleitet.


Gesellschaft

Was tun gegen Umweltverschmutzung?

  • Herbesthal

 

Von Khu Tu Quyen, Phillips Maxence und Mobers Yannick

 

Immer mehr Menschen schmeißen ihren Müll in die Natur, auf die Straße oder lassen ihn einfach liegen. Die Tiere sterben schneller und manche Tierarten sind sogar vom Aussterben bedroht. Warum machen Menschen so etwas?
Man sollte den Müll richtig sortieren, recyclen und mehr Fahrradfahren, statt mit dem Auto.

 

Jahrzehntelange Mahnungen von Umweltschützern und Wasserexperten haben dazu beigetragen, dass so manches Gewässer mit modernen Kläranlagen und zukunftsweisender Gesetzgebung gerettet werden konnte. Von sauberer Luft kann keine Rede sein, denn sowohl die alltägliche Verbrennung des Hausmülls als auch die Industrie und der Verkehr verpesten nach wie vor die Welt. Emissionen wie Stickstoffdioxid, Kohlenmonoxid oder Fluorkohlenwasserstoffe schaden nicht nur der Umwelt und dem Klima, sondern auch dem Menschen. Tun wir gemeinsam etwas!


Kultur: Kunstprojekt führt Schüler quer durch Eupen

Eine aufregende Reise mit Engel

An jeder Station wurde ein Sandbild gegossen.
An jeder Station wurde ein Sandbild gegossen.
  • Eupen

 

Von Yannick, Alica und Ajla

 

Am Freitag, 28. April 2017, kam der Engel der Kulturen nach Eupen. In einem großen Rad aus Metall sah man ein Kreuz, dass das Christentum symbolisiert, einen Mond, der für den Islam steht und einen Stern, der das Judentum repräsentiert. Bei näherem Hinsehen wurde ein Engel in dem Rad erkennbar. Dieser Engel steht für Hoffnung. Er verbindet verschiedene Religionen und unterschiedliche Kulturen. Begonnen hat dieser Tag mit einem schönen Fest bei uns auf dem Campus der Monschauer Straße. Der Schulchor, das ECEF und der Kindergarten traten mit verschiedenen Liedern auf. Danach stellten wir ein Sandbild her. Schließlich gingen einige Kinder der SGU, der ECEF und des ZFP mit dem Rad zum Viertelhaus in der Unterstadt. Anschließend fuhren wir mit dem Bus nach Kettenis.

 

Der Tag war sehr anstrengend und zugleich sehr schön.

 

Auch in der Ketteniser Schule hinterließen wir ein Sandbild und es fanden tolle Aufführungen in verschiedenen Sprachen statt. Einige Schüler aus Kettenis schlossen sich uns an und wir wurden zur PDS gefahren. Dort trat der große Schulchor auf. Draußen wurde wieder ein Sandbild gegossen. Zu Fuß ging es dann zur SGO. Diese Schulgemeinschaft ließ drei Friedenstauben fliegen. Weiter ging es zur Klötzerbahn. Dort hielten einige wichtige Leute Reden über die verschiedenen Religionen. Anschließend aßen wir und wir spielten auf dem Weserschiff. Gegen 13.30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum KAE. Es regnete fürchterlich und einige, die keinen Regenmantel dabei hatten, wurden ganz doll nass. In der Eingangshalle des KAE gab es sehr viele und schöne Aufführungen.
Endlich ging es dann zum Alten Schlachthof. Leider konnten wir nicht bis zum Schluss bleiben, da unser Bus uns schon um 14.45 Uhr abholte. Der Tag war sehr anstrengend und zugleich sehr schön. An jeder Station erinnert nun ein Sandbild an diesen unvergesslichen Tag.


Sport: Wenn ein Kind auf der Straße angegriffen wird, weiß es sich zu wehren

Selbstverteidigung für Kinder

Angreifer Moritz wird von den Beinen geholt.
Angreifer Moritz wird von den Beinen geholt.
  • Raeren

 

Frank Backes trainiert die Kinder in der Kirchstraße 39c in Eupen. Bei schönem Wetter gehen sie in den Park. Dort bringt Frank ihnen die alte Chinesische Kampfkunst Kung Fu bei.

 

Von Leon, Lara, Moritz und Colin (Klasse 4A, Gemeindeschule Raeren)

 

Es findet immer mittwochs und freitags von 17 bis 18 Uhr statt. Die aus China stammende Kampfkunst ist etwa 300 Jahre alt und wurde von einer Frau namens Ng Mui entwickelt. Ihre neue Kunstfertigkeit nannte sie nach ihrer ersten Schülerin Yim Wing Tzun. Ins Deutsche übersetzt bedeutet es: ,,lobgepriesener Frühling“.

 

Kung Fu ist wichtig für die Kinder, denn es stärkt das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein. Wenn ein Kind auf der Straße angegriffen wird, weiß es sich zu wehren oder zu verteidigen, zum Beispiel mit lauter Stimme oder bestimmter Technik, die Frank Backes dort ausführlich mit den Kindern trainiert. Seit 1989 betreibt Frank Backes Kampfsport. Er hat in dieser Zeit nicht nur Erfahrung im Kung Fu (vierter Techniker im Wing-Tzun-Kung-Fu) sondern auch in Karate gemacht (zweiter Dan, Schwarzgurt, Junioren- und Doppel-Senioren -Landesmeister im Kumite, Freikampf). Wir, Leon Schürgens, Moritz Villa und Lara Servais lernen bei ihm Kung Fu. Das macht uns selbstsicherer. Außerdem macht uns das Trainieren, wegen der Bodenkämpfe und weil wir neue Techniken lernen, mit denen wir Angriffe abwehren können, großen Spaß. Wir üben in Gruppen oder trainieren am Box-Sack. Das macht besonders viel Spaß. Es ist ein abwechslungsreiches Programm.


Gesundheit: Bereit für den Ernstfall

Helfer im Einsatz

Im Benjamin-Kurs lernt man, Verbände anzulegen.
Im Benjamin-Kurs lernt man, Verbände anzulegen.
  • Bütgenbach

 

Im März haben wir, die Schüler des 5. und 6. Schuljahres der Gemeinsamen Grundschule Bütgenbach, mit dem Benjamin-Kurs begonnen. Diese Ausbildung zum Ersthelfer gehört zum Roten Kreuz und wird von Frau Wiesemes geleitet. Im Benjamin-Kurs lernen wir, den Notruf zu tätigen, bei einem Unfall richtig zu reagieren, Verbände anzulegen und bei Bewusstlosigkeit die stabile Seitenlage durchzuführen.

 

Frau Wiesemes hat uns erklärt, dass der Benjamin Kurs schon seit 1985 existiert. Damals wurde sie gefragt, ob sie Lehrern in Schulen richtiges Verhalten bei Unfällen erklären könnte, damit diese es ihren Schülern ebenfalls unterrichten könnten. Sie nahm diese Aufgabe an und wurde so Animatorin für die Benjamin-Helfer. Im Laufe der Jahre interessierten sich immer mehr Schulen für diese Ausbildung. Seitdem reist Frau Wiesemes durch viele Gemeinden Ostbelgiens, um die Kinder zu Benjamin-Helfern auszubilden. Insgesamt nehmen jedes Jahr 26-28 Schulen an diesem Kurs teil.

 

Ein Notruf muss immer klar und deutlich durchgegeben werden:

  • WO ist es passiert? Sehr deutliche Ortsangabe
  • WER ruft an? Name und Vorname
  • WAS ist geschehen? Art des Unfalles
  • WIE VIELE Verletzte gibt es?   
  • WELCHE Art der Verletzungen?
  • WARTEN auf Rückfragen

 

Richtiges Verhalten bei Unfällen:

  1. BEOBACHTEN
  2. ÜBERLEGEN
  3. HANDELN
  4. ÜBERWACHEN

Witze

  • Dick und Doof gehen zur Bäckerei. Dick sagt zu Doof: „Du wartest draußen.“ Dick geht in die Bäckerei und fragt: „Darf ich bitte 1.000 Brötchen haben?“ Antwortet der Bäcker: „Sag mal, bist du doof?“ Sagt Dick: „Nein, der steht draußen.“ Autor: Sammy

 

  • Eines Tages kam ein Mann nach Hause und sagte zu seinem Sohn, dass in der Küche etwas fehlen würde. Da antwortete der Sohn: „Ja ich weiß was fehlt.“ Da sagt der Vater: „ Ja, die Frau!“ Autor: Leandro

 

  • Fragt der Lehrer Fritz: „Wo liegt der Pazifische Ozean?“ Antwortet Fritz: „Darf ich zur Toilette gehen?“ Sagt der Lehrer: „Nein!“ Fünf Minuten später fragt Fritz nochmal, ob er zur Toilette gehen darf. Sagt der Lehrer: „Nein“. Zehn Minuten später fragt der Lehrer: „Wo liegt der Pazifische Ozean?“ Antwortet Fritz: „Unter meinem Stuhl!“ Autor: Arno

 

  • Wie nennt man einen Oberschenkelhalsbruch? Kniki knaki na bei Zakis. Autor: Jonas

 

  • Treffen sich ein Stein und ein Brett. Sagt der Stein: „Ich bin ein Stein.“ Da antwortet das Brett: „Wenn du Einstein bist, dann bin ich Brett Pit.“ Autor: Jonas

Tierwelt: Überdehnung der Halswirbelsäule kann eintreten

Rollkur bei Pferden: Tierquälerei!?

Der deutsche Dressurreiter Matthias Rath ist wegen seiner Trainingsmethoden mit dem Pferd Totilas in die Kritik geraten.  Foto: dpa
Der deutsche Dressurreiter Matthias Rath ist wegen seiner Trainingsmethoden mit dem Pferd Totilas in die Kritik geraten. Foto: dpa
  • Raeren

 

Von Anna und Julina, Klasse 4A der Gemeindeschule Raeren

 

Rollkur ist eine Trainingsmethode beim Dressur-, Spring- und Westernreiten. Dabei wird das Pferd durch Einsatz der Zügel oder andere Riemen gezwungen, den Kopf in Richtung Brust einzurollen. Gegner der Rollkur sagen, dies würde dem Pferd schaden. Mögliche Folgen: Es kommt zu einer Überdehnung der Halswirbelsäule und es können Verletzungen entstehen wie z. B. Schmerzen im Maul, gestörter Orientierungssinn, Schädigung von Gelenken, Sehnen und Muskeln, Verengung des Rachenraumes, was zu Luftnot führt. Im 19. Jahrhundert beschrieb der französische Reiter François Boucher eine Methode, wonach der Hals des Pferdes stark gedehnt wird. Seit 2006 gibt es einen neuen Begriff für die Rollkur: „Hyperflexion of the neck“. Seit 2009 gibt es zusätzlich den Begriff Low deep and round (LDR) der eine kurzzeitige Hyperflexion ohne Kraftaufwand oder auch Aggression des Reiters beschreibt. LDR ist gemäß der FEI (Fédération Equestre Internationale: internationale - Dachorganisation des Pferdesports) bis zu zehn Minuten erlaubt. Gegner, unteranderem auch Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, sagen hierzu, dass auch diese zehn Minuten in der Position Tierquälerei seien, wenn auch „nur“ für zehn Minuten.

 

Auch der erfolgreiche Dressurreiter Matthias Rath (Foto: dpa) geriet kürzlich in die Kritik wegen solcher Trainingsmethoden.

 

KOMMENTAR: „Wir finden es nicht gut, dass es überhaupt noch gemacht wird. Rollkur, Hyperflexion, LDR - egal wie man es nennt, es sollte verboten werden. Wir glauben, dass es schmerzhaft für die Pferde ist und ihnen nicht guttut.“ (Anna und Julina)


Unterricht: Schüler stellen die Besonderheiten ihrer Schule vor - Medienunterricht mit Computer und Laptop

SGU schreit ganz laut „Juhu“

Die SGU ist nicht alleine, denn sie befindet sich auf einem Campus.  Foto: Ralf Schaus
Die SGU ist nicht alleine, denn sie befindet sich auf einem Campus. Foto: Ralf Schaus
  • Eupen

 

Einige Kinder der Oberstufe der städtischen Grundschule Unterstadt auf der Monschauer Straße berichten über ihre besondere Schule mit dem Motto „Es ist normal, verschieden zu sein“ im Rahmen des ZISCH-Projektes.

 

Von Lara, Maida, Eva und Soulin

 

Die SGU ist nicht alleine, denn sie befindet sich auf einem Campus. Mit auf dem Campus sind: Die ECEF (die französischsprachige Schule), das ZFP (die Förderschule) und das RZKB (die Kinderbetreuung).

 

Zu Beginn erzählen wir von den Kleinen. Im Kindergarten sowie in der Primarschule finden Ateliers statt. Zudem arbeiten die Kinder im Kindergarten in verschiedenen Werkstätten wie z.B. Knöpfe, Jetons, Wäscheklammern, Blätter, Duplo, Strohhalme, Formen, Farben, Bewegungen, Marienkäfer, Schmetterling, Knete und Stöpsel.

 

Natürlich gibt es auch Ausflüge. Als wir im Kindergarten waren, waren wir zum Beispiel auf einem Pferdehof, zum Grenzecho und sogar mit dem Zug in Ostende. Wir turnten auch regelmäßig in den Kissen. Außerdem feierten wir unsere Geburtstage mit Krone, Kuchen, Liedern und Getränken.

 

In unserer Primarschule machen wir neben dem normalen Sportunterricht verschiedene sportliche Aktivitäten. Zum Herbstanfang findet eine Fahrrad- oder eine Wandertour statt. Während der Mittagspausen dürfen wir mit dem Inhalt der Spielekiste auf dem Schulhof spielen. In der Kiste befinden sich Bälle, Badmintonschläger, Springseile, Tischtennisschläger, Frisbees, Fallschirmtücher und vieles mehr. Außerdem gibt es andere sportliche Animationen während der Pausen: Kettcar- fahren, Fußball, Badminton, Parcours, Hockey, usw.

 

Die Freitagnachmittage sind bei uns besonders. Entweder findet eine Schulfeier statt, bei der wir unsere Lerninhalte eines Monats präsentieren oder die verschiedenen Ateliers. Für folgende Ateliers dürfen wir uns entscheiden: Kochen & Backen, Nähen & Häkeln, Erste Hilfe-Kurs, Waldpädagogik, Kunst, Musik, Sport, Altersheim, Imker, Theater, usw.

 

Während und am Ende des Schuljahres lernen wir auch außerhalb der Schule einiges. Wir fuhren schon zum Kölner Zoo und zum Tierpark „Drimborner Wäldchen“ , nach Brüssel und dort natürlich ins EU-Parlament. Im Winter fuhren wir Skilanglauf auf Ternell, rodelten auf einer Wiese und liefen in Lüttich Schlittschuh. Zudem gewannen wir einen Tag für verschiedenen wallonischen Attraktionen: Hochseilgarten Worriken, Tierpark Monde Sauvage und Rennbahn Spa-Francorchamps.

 

Die SGU ist nicht alleine, denn sie befindet sich auf einem Campus.

 

Außerdem organisieren unsere Lehrer der Unter- und Oberstufe Klassenfahrten: In der Unterstufe fuhren wir drei Tage nach Burg-Reuland und erlebten dort vieles in der Natur. In der Oberstufe fahren wir nach Südtirol in Italien auf Schneeklasse und lernen dort Skifahren und einiges über die Region kennen.

 

Zudem wird das Feiern in unserer Schule großgeschrieben. Zu Beginn des Schuljahres starten wir mit einem besonderen ersten Schultag, an dem das Schuljahresthema vorgestellt wird. Im Dezember kommt der Nikolaus in unser Haus, zu Karneval verkleiden wir uns, jeden Monat geben wir unsere Schulfeier. Im Frühling findet unser Schulfest statt, das wir passend zum Schuljahresthema organisieren. Zum Abschluss des Jahres findet nach einem Wandertag immer ein Grillfest statt. Dazu brauchen wir natürlich die Unterstützung unseres Elternrates.

 

Besonders intensiv arbeiten wir im Medienunterricht. Für diesen Unterricht besitzen wir einen Medienraum, in dem Computer, Laptops, eine Leinwand und ein Beamer stehen. Hier lernen wir Texte und Bild zu bearbeiten, Vorträge und Meisterwerke (Endarbeiten) zu schreiben und dazu Bildpräsentationen zu erstellen. Im Rahmen dieses Unterrichtes besuchen wir einmal im Jahr das Medienzentrum in Eupen. Im Klassen- und Schülerrat besprechen wir einmal pro Woche/Monat Themen, die uns bewegen. Wir bestimmen unsere Themen selbst. Das können Wünsche, Lob oder Kritik sein. Zum Schluss noch zwei Besonderheiten der SGU: Schulhund Nayla und Schulchor. Wir haben einen Schulhund namens Nayla. Er lernt und spielt mit uns. Schonmal lesen wir ihm auch vor. Einmal in der Woche trifft sich der Schulchor und tritt hin und wieder auf Festen auf.

 

N.B. In der kurzen Zeit konnten wir natürlich nicht über alles berichten, was wir in der SGU erleben. Neugierige dürfen aber gerne nachfragen oder sich einfach vor Ort ein Bild machen.